Hauptversammlung

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Außerordentliche Hauptversammlung am 28. Mai 2011: Mitglieder stimmen für den Erhalt eines selbständigen Landesverbandes

Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung, die am 28. Mai 2011 in den Räumen der Firma Koch, Neff & Volckmar GmbH in Stuttgart stattfand, stellten die baden-württembergischen Mitglieder die Weichen für die Zukunft ihres Landesverbands. Zwei Alternativen standen ihnen zur Auswahl: die Beibehaltung eines selbständigen Landesverbands bei gleichzeitiger Bei­tragssenkung um 10 Prozent oder die Fusion des Landesverbands mit dem Bundesverband. Die Mitglieder entschieden nach einer intensiven Diskussion für die Selbständigkeit. Die zum Beschluss vorliegenden Alternativ-Vorschläge waren das Ergebnis aus der Arbeit einer Struk­turkommission, die von der Hauptversammlung 2010 eingesetzt worden war, um die Auswirkungen des Strukturwandels auf den Landesverband zu prüfen und Perspektiven der zukünftigen Verbands­organisation zu erarbeiten. Vorrangiges Ziel der Kommission war, die Belastung der Mitgliedsfirmen durch Börsenvereinsbeiträge zu senken. Nach der mehrheitlichen Auffassung der Mitglieder (97 stimmten für die Fusion, 119 dagegen, 2 Enthaltungen) ist ein selbständiger Landesverband am besten geeignet, die Mitglieder-Interessen auf Landesebene zu vertreten. Die Versammlung stimmte daher dem Beschlussantrag des Vorstands zu, der den Erhalt der Selbständigkeit empfohlen hatte. Die Beitragssenkung von 10 Prozent zum 1. Januar 2012 wird bei diesem Modell durch interne Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb des Landesverbands erreicht.